Jahresband 1886

Archiv des Vereins für die
Geschichte des Herzogthums Lauenburg
 


 

ERTENEBURG.

Eine historisch-topographische Skizze von W. DÜHRSEN.
 

Zu den interessantesten Denkmälern der Vergangenheit im Herzogthum Lauenburg gehören unstreitig die in der Nähe von Glüsing bei Lauenburg a. E. am hohen, rechten Elbufer, dem hannöverschen Flecken Artlenburg gegenüber liegenden Ueberreste der uralten ERTENEBURG, die ohne Zweifel noch bis in die Zeit CARL DES GROSZEN, ja vielleicht in eine noch ältere Zeit *) hinauf reichen. Man geht sicherlich nicht fehl, wenn man Erteneburg mit dem  l i m e s  S a x o n i c u s  in Verbindung bringt, jener befestigten Militärgrenze die unser ganzes Herzogthum durchschneidet; denn sie geht nach Adamus Bremensisab Albiae ripa orientali usque ad rivulum quem Slavi Mescenreiza vocant“, der letztere Bach ist aber identisch mit jenem noch vorhandenen, aber fast ausgetrockneten, in die Elbe bei Glüsing mündenden, ehemals sicher nicht unbedeutenden Bach,

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*) Zu dieser Annahme ist man berechtigt, wenn man den Annales Bertinian. folgt, welche ad annum 822 referiren: Saxones jussu Imperatoris castellum quoddam trans Albiam in loco, cui Delbende nomen, aedificarunt,  d e p u l s i s  e x  e o  S l a v i s  q u i 
i l l u m  p r i u s  o c c u p a v e r u n t,  praesidiumque Saxonum in eo impositum.
Daraus darf man schließen, daß der Ort, wo Carl der Große das castellum anlegte, schon vorher ein befestigter Platz der Slaven gewesen, was im Hinblick auf die Belegenheit desselben als sehr wahrscheinlich erscheint.

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dem das nahe Schnackenbeck seinen Namen verdankt. Der limes zog sich von da aufwärts (sursum) durch den Wald Delvundez, welcher später Sachsenwald heißt und sich sicherlich bis nach dem heutigen Glüsing erstreckt haben wird, nach der Delvenau, die früher Delvunde genannt wurde. *) Wir brauchen den limes nicht weiter zu verfolgen, da es hier nur darauf ankommt, die Behauptung zu rechtfertigen, daß das in unmittelbarer Nähe jenes Bachs Mescenreiza gelegene Erteneburg in denselben einzubeziehen sei. Und ebenso dürfte, beiläufig bemerkt, auch das alte wohlbefestigte, von Heinrich dem Löwen zerstörte nahe Bardowiek ursprünglich eine Station, und zwar eine Hauptstation des limes Saxonicus gewesens sein.

Erteneburg also, wegen seiner vorzüglichen Lage wahrscheinlich schon vor Carl dem Großen als einziger brauchbarer Uebergangspunkt über die Elbe von großer Bedeutung, verdankt, wie man wohl mit Recht annimmt, Carl seine spätere Wichtigkeit, dadurch, daß er diesen Platz befestigte und zu einer Hauptstation der von ihm gegen die Slaven errichteten Militärgränze machte. Daß Carl der Burg den Namen ERDBURG gegeben, scheint v. HAMMERSTEIN-LOXTEN in seinem ausgezeichneten Werk: Der BARDENGAU (Hannover 1869) S. 364 ff. zu bezweifeln. Aber warum soll man nicht annehmen, daß diese Burg damals den Namen ERDBURG oder Erteneburg erhalten? Sie war doch – im Gegensatz zu den Befestigungen in Gebirgsländern – eine Erdburg, die Wälle waren von Erde aufgeworfen

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*) Anderer Ansicht ist Beyer (Der limes Saxoniae Karl des Großen. Festschrift zum 50jährigen Dienstjubiläum des Geh. Archivraths Lisch. Schwerin 1877), welcher (S. 11) in dem kleinen Bach, an dem sich die alte mecklenburg-lauenburgische Grenze von der Delvenau bis zu Elbe fortsetzt (Scheidegraben, Landgraben), die Mescenreiza erblickt. –

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und an Steinen waren wohl nur die erratischen Blöcke verwendet, die man h. z. L. allerdings zahlreich findet. Sie war aber auch keine im Sumpf angelegte Wasserburg, wie die meisten späteren Burgen im Lauenburgischen. – Als dann der limes Saxonicus durch die definitive Niederwerfung der Slaven (1093 Schlacht bei Schmilau) seinen Zweck verloren hatte, blieb Erteneburg eine feste Burg und wir finden sie, sobald sie in der Geschichte auftritt, als Sitz eines Grafen wieder: 1106 stirbt dort der letzte Billunger, Herzog Magnus, der von dort wahrscheinlich als marchio die wendischen Marken beherrscht hatte.

v. Hammerstein scheint freilich die Erbauung der Burg den Billungschen Herzögen zuzuschreiben; für sie, sagt er l. c., war, als sie als marchiones die wendischen Marken zu beherrschen übernommen, die Anlage einer festen Burg an dem nach Lage der Marsch derzeit allein geeigneten, ja selbst das ganze Mittelalter hindurch bis auf die neueste Zeit fast allein practicabeln Uebergangspunkte über die Elbe eine entschiedene Nothwendigkeit. Jedoch auch v. Duve (in seinen bekannten Mittheilungen etc. p. 45 ff.) hält die Erteneburg für die Hauptburg im jetzt lauenburgischen Theil der alten Sachsenmark. Nach ihrer Lage, der Wichtigkeit des Platzes auf die sie erbaut worden, und den noch vorhandenen Ueberresten muß die Burg eine großartige und überaus stark befestigte gewesen sein, daher ist es sehr wahrscheinlich, daß schon sehr früh auch auf dem linken Elbufer bei oder in dem jetzigen ARTLENBURG Befestigungswerke vorhanden gewesen, welche zu der auf dem hohen rechten Elbufer gelegenen Erteneburg als Außenwerke gehörten, denn ohne solche Außenwerke war eine Beherrschung des Elbüberganges garnicht denkbar. Im Jahre 1130 wird zu oder bei Erteneburg der Obotritenfürst Zwinicke, als er über die Elbe gehen will, er-

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schlagen. *) Sodann erscheint die Burg als Sitz des Grafen Sifridus de Erteneborg, welcher als Graf von Osterburg unter Lothar von Supplingenburg auf der Erteneburg residirt und von dort aus das Land Sadelband **) verwaltet zu haben scheint. Ein Sohn desselben scheint Florentinus gewesen zu sein, welcher 1149 (filius comitis de Erteneburch) als testis in charta Corbejensi genannt wird (bei Treuer, Münchhausische Geschlechtshistorie Anh. p. 3). Vielleicht ist derselbe auch sein Nachfolger im Amt gewesen. Dann tritt erst unter Heinrich dem Löwen die Erteneburg wieder geschichtlich in den Vordergrund. Von ihm scheint der Graf Reinhold von Dithmarschen, welcher 1164 mit dem Grafen Adolf von Holstein in der Schlacht bei Demmin fiel, mit der Burg und der Verwaltung des Sadelbandes belehnt gewesen zu sein, denn er erscheint in einer Urkunde Heinrichs v. 12. Juli 1164 unter den Zeugen aus dem hohen Adel und hat wegen seines Lehens das Dorf Lütau dem Stift Ratzeburg zehntpflichtig gemacht (im Zehntenregister des Bisthums Ratzeburg heißt es: in villa Lutowe decimam tenuit ab episcopo Reinoldus comes qui  r a t i o n e  b e n e f i c i i  agros villae decimales fecit. Quo Dimin cum comite Adolfo occiso decima vacavit episcopo et vacat).

Unter Heinrich dem Löwen spielt die Erteneburg offenbar eine große Rolle: 3 wichtige Urkunden sind in Erteneburg von ihm ausgestellt, die Urkunde v. 7. Nov. 1169 (worin er die den 3 Bisthümern im Wendenlande

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*) „Remansit Zwentepolch filius nomine Zvincke, sed et hie interfectus est apud Erteneburg, urbem Transalbinonum. Helmoldi Chron. Slav. I c. 48 p. 118. Helmold bezeichnet, dem Adam von Bremen folgend, die sächsischen Bewohner des rechten Elbufers stets als Nordalbingier oder Transalbingier, obgleich sie ihm nicht jenseits, sondern diesseits der Elbe wohnten. Vergl. v. Duve Mitth. p. 46.
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*) Ueber Sadelband vergl. v. Duve p. 45.

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zugelegten Hufen von der Bede und dem Herzogszinse befreit und die Abgaben der Wenden bestimmt, Meklenburg. Urk.-Buch I. p. 84), die Urkunde v. 7. Nov. 1170 (desselben Inhalts, Meklb. Urk.-Buch I. p. 92) und die Urkunde vom Jahre 1174 (worin die dem Bisthum Ratzeburg ertheilten Privilegien bestätigt und erweitert werden, Mekl. Urk.-Buch I. p. 109 Nr. 113). Im Jahre 1156 hält Heinrich in Erteneburg ein placitum über die wendischen Marken ab (posthaec abiit episcopus noster Geroldus ad Ducem propter colloquium provinciale, quod laudatum fuerat Ertheneburg, et evocati venerunt illuc Reguli Slavorum ad tempus placiti, Helmold, Chron. Slav. I. c. 83 p. 186). 1160 beruft er zu einem ähnlichen Zweck eine Landesversammlung nach dem in der Nähe, aber auf dem linken Elbufer liegenden Barförde=Berenfort (Redeunte ergo duce atque comite praefinitum est colloquium provinciale tam Saxonibus quam Wandalis in loco quem vocant Berenfort. Rex quoque Danorum venit in Erteneborg et conquestus est Wandalos constitutam violasse pacem. Alb. Crantz Wand. IV. c. 34 p. 99). Aehnliche Landesversammlungen scheint er 1163 und 1169 nach Erteneburg convocirt zu haben. (Edixit Henricus Dux provincialem in Erteneborg conventum, ad quem inter alios properabat Geroldus Episcopus, aderant evocati Wandalorum quoque primarii. Admonente Episcopo dux verba fecit ad regulos illos super Christianismo suscipiendo. Ad quem Niclotus regulus Obotritorum ait: Sit Deus (quem nos qouque in caelis regnare credimus), Deus tuus est Deus noster et sufficit nobis. Excole tu illum quem voles religiosissime: nos antem te venerabimur. Et arridens corripuit eum Dux de verbo stultitiae pleno etc. Alb. Crantz l. c. c. 25 p. 94). Er ladet den Bischof Conrad zu Lübeck vor sich nach Erteneburg (Perlatum est antem Duci quod conradus [Episcopus Lubecensis] stimularet in se Hartvicum

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archiepiscopum: cujus rei gratia evocavit Dux Conradum in Erteneburg, ut expotsularet cum eo; ille autem declinans Leonis iram concessit in Phrisiam simulans archiepiscopi legationem. Alb. Crantz l. c. V. c. 9 p. 108). Im Jahre 1163 gab zu Erteneburg Heinrich der Stadt Wisby ein Privilegium (Petr. Lambec. Rer. Hamb. II. p. 79). Endlich läßt er 1181 den Erzbischof Udalrich von Halberstadt in Erteneburg gefangen halten (Udalricum episcopum Halberstadensem captivum Herteneburg deduci fecit et eum honeste, sub custodia tamen praecepit tractari. Arn. Lubec. III c. 29 p. 287). Im selbigen Jahre, oder, was wahrscheinlicher, im folgenden Jahre 1182 ließ er die Burg niederbrennen (Raceburgo exclusus venit Erteneborg; et videns appropinquare castra Caesaris suscendit ipsum castrum et ingressus naviculam per devexa – abwärts – Albiae proficiscens abiit Stadiam. Arn. Lub. l. c. p. 293.) Herzog Bernhard von Anhalt ließ die Burg abtragen und erbaute im Jahre 1182 von ihren Trümmern die Lauenburg. *) Die Erteneburg ist auch nicht wieder aufgerichtet und verschwindet mit dem Jahre 1182 aus der Geschichte. Als sie niedergebrannt und ihre Steine nach der nahen Lauenburg geschafft waren, da mögen die Ueberreste der alten interessanten Burg nicht viel anders ausgesehen haben als jetzt; wir müssen uns den Burgplatz nach Süden, der Elbe zu nur noch viel größer denken, denn seit Jahrhunderten unterspült gerade an dieser Stelle die Elbe, besonders bei Hochwasser, das Ufer und reißt es zu sich hinab. Vor 30-40 Jahren hat man, wie v. Duve (p. 46) meldet, unten am Elbufer große behauene Steine gefunden, welche ersichtlich zu ehemaligen Befestigungswerken gehört

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*) Dux autem Bernhardus in ipso tempore coepit aedificare Lawenburg super littus Albiae ad orientalem plagam Erteneburg, et desolato hoc castro murum quo cingebatur destruxit et ex lapidibus ejus castrum suum novum firmavit. Arn. Lub. III. p. 300.

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hatten. Der Name der Burg mag sich noch lange bei ihren Ueberresten erhalten haben, wie er ja noch heute an denselben haftet; urkundliche Erwähnungen beziehen sich aber wohl jedenfalls von 1182 an auf das gegenüber am linken Elbufer liegende jetzige Artlenburg, welches anfänglich unter dem Namen Nerteneburg d. i. novum Erteneburg, Neu-Erteneburg, erscheint. Wenn 1182 Herzog Bernhard zu Erteneburg noch die Huldigung der über die wendischen Marken gesetzten Grafen entgegennimmt (Dux autem Bernhardus veniens Erteneborg magnificum se illis exhibuit etc. Arnold. Lubecens III. p. 300) so mag dies noch bei der alten Burgstätte geschehen sein, deren Umgebung sich dazu weit mehr eignen mochte, als die Sumpfgegend um Artlenburg. Die Zollstätte für den Lübecker Handel aber, die wir 1186 zu Ertheneburg finden und die Herzog Bernhard nach der Lauenburg verlegen will, wird sich unten bei’m jetzigen Sandkrug oder auch am anderen Elbufer in N. Erteneburg befunden haben. Bekanntlich brachte Bernhard solche Verlegung nicht fertig *) wegen der „via longior et difficilior“ denn die alte Landstraße von Lübeck ins Reich ging schon damals direct auf und über Artlenburg. **) Was nach der Zerstörung der alten Hochburg uns urkundlich und geschichtlich
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*) Transitum etiam navium qui ibi (i. e. Erteneburg) erat Lawenburg esse praecepit, sed viri Lubecenses coram Imperatore conquesti sunt de mutatione illa – unde praecepit Imperator ut apud Erteneburg transirent sicut prius. Arn. Lub. III. p. 300.

**) Kaiser Friedrich befreite in der Urkunde vom 19. September 1188 die Lübecker von allen Zöllen in Sachsen „ p r e t e r  Ertheneburch, ubi 5 denarios de plaustro (Wagen, Last) solvent, hoc addentes: quot plaustra illuc (d. i. bei Erteneburg) transduxerint, pro quibus theloneum supradictum dederint, si intra annum et diem redierint, tot plaustra libere sine theloneo reducent (vergl. Lübecker Urkundenbuch I. p. 10). Waldemar II. von Dänemark bestätigte in der Urkunde v. 7. Dezb. 1204 dies Privilegium (Lüb. Urk.-Buch I. p. 17.)

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über Erteneburg gemeldet wird, kann uns hier nicht so sehr interessiren, da es novum Ertheneburg, das jetzige Artlenburg, welches den alten Namen wie bemerkt beibehielt, betrifft. War dieser Platz schon befestigt, als er noch ein Außen- und Vertheidigungwerk der alten Hauptburg zur Beherrschung des Elbüberganges bildete, so wird er nach dem Eingehen der Hauptburg stärker befestigt worden und eine wohlverwahrte Wasserburg gewesen sein. Ein Bedürfniß, die alte Burg auf dem rechten Elbufer wieder aufzurichten, ward wohl nicht empfunden, denn der Elbübergang war entschieden vom linken Elbufer aus viel besser zu beherrschen und Wasserburgen mogten sich wohl schon damals in unserer Gegend als viel widerstandsfähiger erweisen als Erdburgen.

Zu erwähnen mögte noch sein, daß man den Namen Ertheneburg, der auch zuweilen Herteneburg geschrieben wird, von Hertha (Erthe) abzuleiten versucht und dabei angenommen hat, daß hier in heidnischer Zeit die Göttin dieses Namens verehrt worden sei. *)

Die neue Burg im jetzigen Artlenburg hat dann noch viele Jahre gestanden, aber niemals die Bedeutung gehabt, die die alte rechtselbische Hochburg hatte. Der an diese erinnernden Ueberreste sind nicht viele, aber sie haben doch über 7 Jahrhunderte dem Zahn der Zeit widerstanden, so daß wir uns noch heute ganz gut ein einigermaaßen deutliches Bild dieser alten in die Zeiten der Sachsenmark Carl des Großen und darüber hinaus hinaufreichenden Veste machen können. Der innere Theil der Burg, soweit ihn die Elbe nicht zu sich in die Tiefe hinabgerissen hat, wird jetzt beackert; Burggräben und –Wälle aber sind so mächtig, daß sie seither nicht haben geebnet und zu Ackerland aptirt werden können, was sicher geschehen wäre, wenn es ohn all’ zu große

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*) Vergl. Manecke, Lauenburg etc. S. 85 (D. Francks alt und neues Mecklenburg I. 84)

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Opfer seitens der Besitzer *) hätte geschehen können. In der Nähe des Burgplatzes befinden sich etliche Hügel, die man als Hünengräber ansprechen könnte, wenn es nicht als wahrscheinlicher anzusehen, daß sie Massengräber darstellen aus der Zeit des limes saxonicus, in welcher gewiß hier große Kämpfe zwischen den die Burg behauptenden Sachsen und den andringen Slaven stattgefunden haben werden.

Wir wollen schließlich dem Wunsch hier noch Ausdruck geben, daß der Burgplatz erhalten bleibe und ferner so gut wie bisher dem Zahn der Zeit widerstehen möge, damit auch unsere Nachkommen, wenn sie diesen „classischen“ boden betreten und betrachten, ihre Freude daran haben und durch das Anschauen solcher grauer Denkmäler in ihnen der rechte Sinn, das rechte Interesse für die Vorzeit geweckt werden.

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*) Der jetztige Besitzer ist der frühere Zöllner Ritter beim Sandkrug, dessen Käthnerstelle die Burgüberreste bei der Verkoppelung zugelegt worden; bis zu der erst in den 60er Jahren erfolgten Aufhebung der lauenburgischen Transit- und Landzölle war hier noch immer eine Landzollstätte, welche man sicher als die Nachfolgerin bezw. Fortsetzerin der obgedachten Zollerhebung ansehen darf.




 


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