Jahresband 1885

Archiv des Vereins für die
Geschichte des Herzogthums Lauenburg
 


 

Urkundliche Nachrichten
über
die Lauenburgischen Schützengilden.

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1. Die Schützengilde in Lauenburg a./E.
 

Von Gottes gnaden Wir Frantz der Elter, Hertzog zu Sachsen, Engern und Westphalen p. hiemit für Uns unsere Erben, und männiglichen thun Kund und bekennen, nachdem hiebevor ao 73. im Septembr. von unser allgemeinen lantschafft eine bier accise auf sechs folgende Jahr ist eingewilligt und Verordnet worden, welche aber aus fürfallender Hindernussen von der landschafft nicht erfolget, besonder unser Stetlein Lowenburgk gantzer drey jahre solche accisen auf unser gnädigst angesinnen erlegen müssen und dieweil nun abermals uns andere zwei jährige accisen von Unser gantzen landtschaft eingewilliget worden, welche auf Zeit und maßen sollen gegeben und eingebracht werden, als die derentwegen publicirte mandaten ausweißen, darwieder gedachter Raht und brawer zur Lavenburgk sich zum höchsten beschweret befunden, daß sie für andere alleine solche drey jährige accise erlegt hatten, und ferner mit diesen zweijährigen sollten beladen werden, mit andern ferner fürgebracht beschwernüssen, der einfuerung frembder hier, auch brawen auf den benachbarten Dorffern, von den bauren, darvon wir keine matte oder accise erlangen, und sie irer narung verkürtzet würden, daß Wir derentwegen solche

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Ihre beschwernüssen gnediglich bewogen, und wan es möglich gewesen sie mit solchen newen accisen hetten gnediglich verschonen wollen. Wan dan Wir Inen zur gemuete gefueret haben, daß durch ire Verweigerung sich auch andere exempel nehmen und gleich inen die accisen verweigeren werden, so haben sie uns solche newe zwey jährige accisen wiederumb untertheniglich eingewilliget, dafür Wir Inen sonderliche begnadung erzeiget haben, diesergestalt, daß wir Unß hinwiederumb verpflichtet haben, als wir auch in Krafft dieses unsers briefes thuen, daß das ungebuerlich einfuerung der frembden biere sollen alle veracciset werden, vermuege der ordnung so an Zinsen auf das frömbde bier gesetzt worden, und darvor sie die 3 jahr accise hiebevorn außgegeben, welches die landtschafft nicht gethan, sollen unsere brawer zur Lavenburgk eine bitte, wenn auf andere mahl von der lantschafft etwas bewilliget wirt, mit Uns mechtig seyn, und verschonet bleiben, Befehlen hiemit unsern zu jeder Zeit wesender Groß Voigt zur Lavenburgk ernstlich, daß er darauf acht habe, daß bei Confiscirung solcher untergeschliften frembden Bier, und unsern strafe ihm mandato einverleibet, Auch sollen die pauren in diesem unsern Ambte Lavenburgk auf der Geist oder in der Marsch nicht macht haben, für sich zu brawen, besondern da solches befunden wirt, sol dem Raht und brawer zur Lavenburgk mit fürwißen unsers Großvoigts solch gebrawen bier, auch das frembde bier, so nicht veracciset wird, auf unser Haus Lavenburg zur holen erlaubet seyn. Uns sollen diejenigen, so sich hierinne unsern mandaten wiederich verhalten, inn gebührlich straff genohmen werden. Und wollen über unsere brawer zur Lavenburgk halten. Uhrkundlich haben wir dieses mit eigener handt unterschrieben und unser Fürstliches Secret, auf’s Spatium lassen drucken, Actum zur Lavenburgk den 9. February Ao. 79. (1579).

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Der Durchläuchtig Hochgebohren Fürst und Herr, Herr Augustus, Hertzog zu Sachsen, Engern und Westphahlen, unser regierender gnädiger Landes Fürst und Herr, hat die unterschiedliche gravamina und Beschwerde, so Bürgermeister und Rath, auch gemeine Bürgerschafft allhie zur Lowenburg in schrifften unterthäniglich fürbracht, verlesen, erwogen und darauf nachfolgender Bescheidt zu geben gnediglich befohlen.

Anfänglich und fürs erste die vor etlichen Jahren angelegte Bier accise belangend, weren zwar S. F. Gnaden ihrer unterthänigen Bitte wegen Erlaßung derselbigen etlicher Maßen in Gnaden stat zu thuen nicht ungeneigt, Weil aber gleichwohl S. F. G. bey dero angenommenen Fürstl. Regierung große Bürden und Schulden befunden, auch Dero freundlichen lieben Brüdern und Schwestern Jehrlich ein ansehnlich und Hohes deputat Geldt herauß geben müssen;

So können S. F. G. solche accise noch zur Zeit nicht abstellen, sondern es müssen die Brauer sich biß zu beßerer Gelegenheit untertheniglich gedulden.
Lauenburg d. 31. Marty ao 1620
(L. S.)
Augustus Hertzog zu Sachsen


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Der Durchleuchtige Hochgebohrne Fürst und Herr, Herr Julius Heinrich, Herzog zu Sachsen, Engern und Westphahlen, Unser allerseits genädiger Landes Fürst und Herr hat die unterschiedliche gravamina und Beschwerden, so Bürger Meister und Rath auch gemeine Bürgerschafft allhier zur Lauenburg in Schriften unterthänig vorgebracht, Vorlesen, erwogen und darauff nachfolgenden bescheid zu geben gnediglich befohlen:

Anfänglich hätten S. F. G. mögen wündschen, daß es bey Antretung Dero Fürstl. Regierung in diesem Ihrem

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Fürstenthum einen solchen Zustand hätte, daß wegen der angeführten beschwehrden der Maltz Accise den unterthänigen Suchen hätte können deferiret werden; Nachdem aber der ruinirte Zustand der Höffe und Ambter bekand, daß die Jährliche Deputat Gelder erhöhet, So versehen sich S. F. G. es werde Bürger Meister und Rath und gemeiner Stadt Lauenburg solches erwogen, und die geringe accise wie biß anhero, ferner willig abreichen, iedoch wollen S. F. G. zu beßerer Besoldung der Kirchen- und Schuldiener in Gnaden zu frieden seyn, deßen solcher accise gemeine Stadt den dritten Theil genieße;

Lauenburg d andern May anno Ein tausend sechshundert sechs und fünffzig.
(L. S.)
Julius Heinrich
Hertzog zu Sachsen.


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Von Gottes Gnaden Wir Frantz Erdtmann Hertzog zu Sachsen Engern undt Westphale.

Urkunden vd bekennen hirmit, nachdeme Uns die Ehrsame Unsere Liebe getreue Bürger Meister vd Rathmanner Unser Stadt Lauwenburg vnterthanig zu erkennen gegeben, Wie sie mit Unserer gnädigen Zulaßung Vd Bewilligung wohl bedacht wehren, daß Exercitium des Schießens Vnter den Bürgern vd der Jungen Mannschafft gleich wie in andern Stedten Vblich vndt gebreüchlich zu gebrauchen vd Einzuführen, vndt darauff vnterthäniglich gebeten, Wir geruheten ihnen so gnädig zu erscheinen und hiezu unsern Gnädigen Consens zu ertheilen, sie mit solcher Schießen-Freyheit zu privilegiren, vd damit solches desto ordentlicher undt Besten geschehen möge, Etliche gewiße Articul vornach sie sich, die anstellende Schützen Zunft Unverbreüchlich zu haltten, Abfassen, Vndt dem privilego einverbleiben zu laßen.

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Daß Wir demnach solche ihre Unterthänige Bitte in Gnaden erwogen vd angesehen undt genandte Burger Meistern und Rath Männern Unserer Stadt Lauwenburg mit gebethenen Privilegio mittelß nachgesetzeter Articule, gnädigen begabet vd privilegirt haben, Jedoch daß Wir Unß hiebey vorbehalten dieses Unser privilegium nach Befindung der Sachen umbstenden zu mindern zu mehren oder gahr Auffzuheben.


Folgen die Articul Vndt Ordnung der Schützen-Brüder zu Lauenburg

1.

Wlcher Gottes Nahmen mißbreuchet mit Schersen vd Fluchen soll ohnnachleßig mit Einem Reichsthlr. gestrafft werden.

2.

Soll auch Burger Meister vnd Rathmänner von den Semplichen Schützen Brüdern, Alten vd Jungen für patronen der Schützen Gilde geehret vd gehalten werden.

3.

Es sollen zween Alter Männer auß der Zunfft der Schützen Brüder allezeit genommen vd von dem Rahte dazu erwehlet werden.

4.

Eß sollen Alle die da Bürger-Recht in dieser Stadt Erlanget undt eß begehren werden, mit in diese Brüderschafft genommen vd keinen Versagt werden, die aber so nicht von Ehrlichen Eltern Entsprossen undt gebohren, vd die so nicht eines Gottfürchtigen ehrlichen Vnberüchtigten Lebenß vd Mandelß undt Ehrlichen Handtierung gebrauchen, sollen hievon außgeschloßen: undt daferne deßfalß Streit vorfallen würde, vorher, Vor Bürger Meister Vd Rahtmänner od. da eß der Sachen Beschaffenheit erforderte von Ihr Hochfürstl. Durchl. in Dero Fürstl. Cantzeley Gericht die sache cognosciret und decediret werden.

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5.

Wer von der Brüderschafft sich wid. Bürger Meister und Rahtmänner, den König vd Altesten mit schimpflichen Worten auflehnet, vd ihre gebührlich Ehr nicht erweiset, der soll dem Verbrechen nach, wilkührlich gestrafft werden.

6.

Soll Keiner in der Versamblungh mit dem andern Zancken oder hadern, auch Keiner dem andern an seinem gutten Rahmen Weniger an Leib und Lebend angreiffen, sonder ein ieder vielmehr aller Bescheidenheit, mit Wortten undt Wercken gebrauchen, undt da deßwegen Straffwürdiges führgehen sollte von Burger Meister undt Rahtmännern Cognosciret undt gebürent gestraffet werden.

7.

Soll das Königs od. Hauptschießen Mohntags od. Dingstags nach Trinitatis dieseß od. Folgende Jahr gehalten werden. Daß Exersitium aber nach der Scheiben so vom Monthage nach Quasimodogeniti Jedeßmahl, aber nicht mehr alß zwey Stunde, die Son, Vnd Feyerthage außbescheiden, denen eß Beliebet wird biß Johanni Baptiste Freystehen.

8.

Soll alle Jahre wan daß Hauptschießen gehalten wirdt von den Eltesten undt gantzen Brüderschafft die Scheibe so Burger Meister undt Rahtmänner dazu verehren will an gewöhnlichen Orth des schießplatzes so bey dem Schölcken Teich auff dem Kampff bestendig seyn soll gebracht vd gesetzt werden, vd soll die gantze Zunfft .....
Zwölffe auff dem Mittage bey Straffe 8 ß zur stunden alhir auff daß Rahthauß sich zu verfuegen, in Gutter Ordnung hinnauß ziehen, undt bis 6 Vhr ein ieder in der Persohn nach der auffgerichteten scheibe zu schießen schuldig sein.

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9.

Im Fall desselben Thages in benandter Zeit, wan daß Hauptschießen gehalten wirdt 3 Ziel deß Königs Gewinneß nicht erreichet würde undt also die Scheibe über Nacht an ihren Ort bestehen bleiben müße so sollen die sämplichen Schützen-Brüder sich folgenden tages bey Vermeidung 8 ß Straffe an bemelten Orth auff dem Rahthause umb 12 Uhr zu Mittags wieder einfinden in der Ordnung vmb Erlangung der Ehr vd Gewin Eineß Königß sich hinauß verfuegen, undt ihnen fleißig angelegen sein laßen, iedoch sich nicht lenger alß biß 6 Vhr dabey auffhalten.

10.

Wer daß Glück wirdt haben den Besten vd nechsten Schuß zu thun, undt die Ehre undt nahmen eineß Königß erlanget, demselben soll zum Gewinn Zeichen Ein silbern Löffel von 4 Loht darauff der Stadt Wapen von Bürger Meister und Rahtmännern zum Gedechtnuß offeriret auch von Bürger-Meister oder zweyen deß Rahts vd Eltesten in die Stadt auff dem Rahthause geführet vd Begleitet werden.

11.

Nach geendigten Hauptschießen soll von dem Schäffer die Mahlzeit also baldt Befordert werden, Jeglicher an seinen Ordt verordneten Tisch undt stelle, jeoch ohne Fraw vd Kinder verfuegen, nich Beschweren, sondern seinen freyen Willen hierinnen laßen, vndt da er auffstehen würde, sich an seinen Ordt wieder niedersetzen, undt ein ietweder an seinen Tisch verbleiben.

12.

Soll auff Jeglichen Tisch deß Ersten Abends nicht mehr alß 4 Eßen mit dem Gebrattenß des andern Thageß nur 3 Eßen ohne Butter undt Keese gespeißt, undt allemahl nur eine Schüssel auffgesatzet vnd von dem Schaffer recht guet gahr undt klar Rommeldeuß verschaffet werden, vd

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sollen lenger nicht alß biß vmb 10 Uhr bey einander verbleiben, vnd alß dann Still undt friedtsahm nach Hause gehen bey Straffe 2 Reichsthlr. vd sollen den Armen bey der Mahlzeit 2 ß von ieglicher Persohn gereichet werden.

13.

Man auch einer od. der ander auß dem Raht, den Schützen-Brüdern od. Zunfft Genossen Verstorben würde soll deß Verstorbenen Leich auff Anordnung der Eltesten 8 od. 10 von den Zunfft Genoßen von den Jüngsten anzufahen, wozu die sämpliche Zunfftgenoßen (außgenommen die Eltesten, Schäffer vnd Fenderich) verbunden sein, denselben zu Grabe zu tragen, da sich aber einer Ueber Verhoffen verweigern, od. keinen andern auß der Brüderschafft an seine Stelle verschaffen würde mit einen Gülden, undt daserne der Zunfftgenoßen einer nicht nachfolgen od. nothwendige erheblich Entschuldigung führzuwenden hette mit 8 ß der Zunfft verfallen seyn, welche Verordnung aber mit dem leichtragen so lange in Vigore verbleiben soll biß sich ein vd ander in die Zunfft begeben wirdt undt sollen die Eltesten nach gerade vd nach der Ordnungh dagegen wieder außgelöset werden.

14.

Da aber einer oder ander der Jüngsten nicht ein heimisch vd deß´wegen mangel an Tragen vorfiel, so soll auffwerts zurück gesehen undt die nehesten solcheß Christl. Werck auff sich zu nehmen schuldig sein, es soll selbige Leichbestettigung ebenmeßig der schützen Brüder, Frauwen, derer Kinder vd Wittiben, wen sie ihrn Wittiben standt nicht verendern zu gelassen werden.

15.

Man aber nach den Willen Gottes, Eine Pest einreißen undt ein oder andern Zunfftgenoßen Hauß inficiret würde so will die gantze Brüderschafft darob Bedacht vd Pflichtig gehalten sein, daß die Leiche durch die von dem

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Rahte dieser Stadt dazu sonderlich verordnete Todtentregern ehrlich zu Grabe getragen undt bestettiget vnd solches von dem Könige vd Eltesten befordert werden soll.

16.

Es soll aber hierdurch keinem von dem Schützen Brüdern benommen noch verbotten sein, auf einen andern seinen Neben-Christen undt einwohner dieser Stadt od. Frembden, wan er darumb wirdt ersuchet werden, solche Dienste zu leisten, sondern eß stehet und beliebet ihm daßelbige nach wie vor frey und zu seinen gutten Willen.

17.

Eß soll auch von der Zunfft ein leichtugh, so auff eineß ieden Zunfft Genoßen od. ihrer Frauen leiche, wan sie verstorben vd zu Grabe getragen werden, gedecket werden könne verschaffet, jedoch den Kirchen ihre Gebühr vorbeheltlich.

18.

Alle Jahr wan zu bestimbter Zeit nach der Scheibe geschoßen wirdt, soll der Gemeine angesahget werden, daß sich niemandt in Gefahr gebe, wie den auch ein jeder Schützen Bruder ohne das an einen absonderlichen bestimbten Ordte zu laden vd fertig zu machen, mit seinem Geschoß vorsichtig Umbzugehen bedacht sein soll, würde aber Jemandt hiewieder muthwillig handeln, so soll er mit gebührender Straffe angesehen werden.

19.

Sofern sich aber einer od. ander unvorsichtig undt muthwillig in Gefahr geben, dieselbe lieben, undt also in Schaden gerahten würde, soll daführ auff solchen Fall der Schütze zu antwortten nicht schuldig sein. Damit aber desto mehr alleß Vnheil beim Hauptschießen verhüttet bleiben, so solle die Zunfft schuldig sein zwey Läutte Expresse hiezu zu bestellen, ds sie hin und wieder gehen, solange ds Hauptschießen wehrt, undt die vorbeygehenden Warnen vndt allen schaden undt Vnglück verhütten.

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20.

Sollen beim Hauptschießen die Eltesten od. Gildemeister Montags nach Trinitatis führ den Raht aller ihrer einnahm vd Außgabe Ihrer Zunfft gebührliche Rechnung thun vd waß Jedeßmahl in Voraht verbliebe, der Gilde od. Brüderschafft zum Besten auf Jährliche Zinse außthun.

21.

Wer sich zu dieser Zunfft oder Brüderschafft begiebt vd einverleibt der soll seinen nahmen auff eine dazu verordnete Rolle schreiben undt alsobaldt den Deputirten Altermännern erlegen einen Reichsthlr. wer aber Künfftig nach verfloßenem Jahr sich angeben wirdt derselbe giebt 3 Reichsthlr.

22.

Wenn sich aber ein von Adel od. ander Standeß Persohnen in dieser Stadt nicht wohnet Zu dieser Zunfft begeben und nicht mit zu Grabe tragen könnten, der od. dieselbe sollen sich deßfalß mit der Kunfft der Billigkeit nach vergleichen.

23.

Wer von den Schützen Brüdern sich Vnter stehet, zu vor einen schuß nach der scheiben zu thun, Ehe der König seine 3 Ehren Schüße gethan od. die Ordnung nicht erst an sich kommen lest soll mit 4 Reichsthaler der Zunfft verfallen sein.

24.

Wen nach dem Gewinn deß Königs nach der scheiben zu schießen beliebet, der soll Einen Gulden, Vndt wer nicht lust undt Beliebung darzu hatt, soll nur den haben theil alß 12 ß erleben, wovon aber der Raht und die Eltesten befreyet , welcheß Geldt zu erkauffung deß Gewinnes vnd sonsten in der Geselschafft besten verwandt werden soll.

25.

Soll dem Könige die Beforderung nebenst den Eltesten in der schützen Versamblung über alle Gebühren vnd waß
 

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von den Eltesten führ guet vd Rahtsamb erachtet wirdt durch den König Exexquiret werden, vnd dafern deßfalß Streit vorfallen würde, vorher von Bürger Meister vndt Rathmennern od. da eß der Sachen Beschaffenheit erforderte von Ihrer Fürstl. Durchl. in Dero Fürstl. Gerichte die Sache Cognosciret undt decidiret werden.

26.

Wenn der König mit der handt od. sonst ein Zeichen giebt undt den schützen Brüdern etwaß fortreget soll ein Jeder mit gebloßten Haubte Gehör geben, bey Vermeidung Sechs schilling Straffe.

27.

Wenn der König nothwendig auß der Gilde ist so soll er deß Königß Ziraht vd daß Commando einen andern anvertrauwen undt befehlen.

28.

Wer von den Schützen Brüdern einen Frembden seine Büxxe nach der Scheibe zu schießen leyen undt also Uhrsach zu solchen schießen geben würde, soll 4 Reichsthaler Straffe verfallen sein.

29.

Wer den König od. die Zunfftgenoßen mit einen schimpfflichen undt vnhöfflichen Zunehmen verunglimpffet soll in 4 Reichsthaler Straffe verfallen sein.

30.

Wer ein Glaß muthwillig zerbricht vd seinen Mitbrüdern damit zu beleidigen sich unterstehet, soll 4 Reichsthaler Straffe geben.

31.

So soll niemandt mit einem gezogenen Rohr nach der scheiben zu schießen erlaubt sein bey 10 Reichsthaler Straffe.

32.

Sollte sich auch begeben, daß ein Schützen Bruder 3 Mahl nach ein ander König würde, undt ds neheste Ziel

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erreichen sollte vndt daß Zieraht drey Jahr nach einander in seiner Verwahrung haben würde, so soll daßelbe dem Könige heimbfallen vd Eigen sein, undt von dem Könige wieder gekaufft vd seiner Würde nach bezahlet werden.

33.

Derselbe so König wirdt, soll von den Contributionen Keine außgeschloßen, als Einquartirung, Accise vd von allen andern oneribus befreyet, undt weme dieser Gewinn selbst zu genießen nicht Beliebig an einen andern Schützen Bruder zu verkauffen befuegt sein.

34.

Wen die Ordnung trifft, undt zum Fenderich erwehlet wirdt der soll sölch Ambt bey Vermeidung wilkühlicher Straffe auff sich zu nehmen schuldig sein.

35.

Soll der verordneter Kellermeister den Keller bei obgedachter Gasterey undt Zusahmenkunfft auff den Abendt auff den Schlag 11 Vhr verschließen laßen, wer von Eltesten od. Jüngsten darwieder ist Vndt Bier darüber fordert, soll mit 4 Reichsthaler gestrafft werden.

36.

Wen die sämplichen schützen Brüder, von dem Könige dieses Gilde Schießens halben (der doch sonst einiger ander sachen halben so dieses schießens vd waß daher rühret nicht betreffen sie zusahmen zu fordern nicht berechtigt sein soll) convociret undt zusahmen beruffen werden, so sollen sie dafern sie keine erhebliche entschuldigung vorzuwenden haben auff den Klockenschlag, so ihnen ernennet wird bey Vermeidung 12 ß Straffe zu erscheinen schuldig sein.

37.

Diese Verordnung soll den Tagh zu vor, wen die Gilde Brüder vmb 12 Uhr auff den Mittag zusammen kommen den Sämblichen Zunfftgenossen vorgelesen werden,

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damit keiner der Unwißenheit sich zu entschuldigen, vndt ein ieder von allen Articuln Nachricht haben möge.

38.

Wen nach Gottes Verhengnuß Einer von den Schützen Brüdern mit Feuerß Brunst, ohne seine vd der seinigen Verwahrlosung sollte Heimbgesucht od. gestrafft werden, so soll vnd will auff solchem Fall die gantze Gesellschafft zu Tretten, den abgebrandten undt Schaden gelittenen Zunfft Bruder nicht allein mit Gesinde arbeitten, Fuhren, Pferden vd Wagen, besondern auch mit einer gewißen Beysteuer zu Hülffe kommen, vndt wirklich zu Krefften einander Helffen. Jedoch soll in diesem Fall Ein iedtweder Gilde Bruder nach seinem Vermögen vd eignene Belieben hierzu Hülffe leisten vd einer vor den andern nicht beschweret besondern Von den beyden Eltesten darüber congnosciret werden.

Befehlen hierauff allen und ieden absonderlich Burger Meister undt Rathmänner undt Sämblichen Zunftgenossen, daß sie demselben in allen gehorsamblich nachkommen vnd geleben od. in wiederigen unser Ernstes einsehen vndt straffe zu gewertten haben sollen.

Vhrkundlich haben Wir diesen Brieff mit Vnserm Fürstl. Handtzeichen vnd Insiegel bestetiget. Geben auff Vnserer Residentz Veste Neühauß den Zehenden Juny deß Ein Tausent Sechs Hundert vndt Sechs und Sechszigsten Jahreß.
Frantz Erdtmann (L. S.)
Hertzog zu Sachsen pp.


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Von Gottes Gnaden Julius Frantz Hertzog zu Sachsen, Engern und Westpfahlen pp.

Uhrkunden undt bekennen hiemit, nachdem Uns die ersahme unsere liebe Getreue Burgermeister und Raht der Stadt Lauenburgk unterthänigst zu erkennen gegeben Wie

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sie mit Unsern gnädigsten Zulaßung undt bewilligung woll bedacht weren, daß Exercitium des Schießens unter den bürgern gleichwie in andern städten üblich zu gebrauchen und darauf unterthänigst gebeten, Wir geruheten ihnen so gnädig zu erscheinen undt hierzu Unsern gnädigsten consens zu ertheilen, sie mit solcher schießens freyheit zu privilegiren und damit solches desto füglicher geschehen möge haben Unß dieselbe etliche Articul überreichet, die Wir dann alß regierender Landtsfürst gnädigst confirmiret haben, auf maße wie folget.

1.

Sollen Bürgermeister und Raht von den sämbtlichen Schützbrüdern, Alten undt jungen vor Patronen der schützengilde geehret undt gehalten werden.

2.

Sollen Zwey Altermänner undt schaffener aus der Zunfft der Schützenbrüder alle Zeit genommen, undt von den Raht dazu erwehlet werden. Welche dann jährlich vor Burgermeister und Raht undt der sämbtlichen Zunfftgenoßen Rechnung ablegen.

3.

Soll sonst Keiner als Bürger in der Stadt seyndt, mit in diese Zunfft genommen undt zum König schießen da ümb die accies undt matten auch anderer bürgerlichen freyheit geschoßen wirdt verstattet werden, undt nunmehro nach nohtdurfft umb schaden den platz zu verhüten eingerichtet.

4.

Das Haupt oder Königschießen, soll auf dem platz, so bey den Schöttelteich gelegen jährlich auf den Montag Trinitatis laut gemachter ordnung gehalten werden, undt wir wollen gedachten König zu jährlicher ergetzung, hiermit freylaßen, die acciess nebst der matten undt wann derselbe sich deßen nicht benützen können, daß, Er solche an einen andern Schützenbruder verkauffen mag, deßgleichen soll auch

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Bürgermeister und Raht besagten König einen silbern löffel von 4 loht verehren undt ihm dabeneben von allen bürgerlichen oneribus als einquartirungh contributionen wie die nahmen haben mögen auf ein jahr lang gäntzlich eximiren.

5.

Sollte sich begeben, daß ein Schützenbruder 3 mahl nach einander König würde undt das neheste Ziel erreichen sollte, undt das Zierrath drey Jahr nach einander in feiner Verwahrung haben würde, so soll daßelbe dem König heimfallen, undt eigen sein, undt von dem König wiedergekauft und seiner Würde nach bezahlet werden.

Befehlen hierauf allen undt jeden, absonderlich Bürgermeister und Raht, und sämbtlichen Zunftgenossen daß sie demselben in allen gehorsamlich nachkommen undt geleben oder in wiedrigen unser ernstes einsehen straffe zugewarten haben sollen. Uhrkundlich haben Wir diesen Brief mit unsern Fürstlichen handt Zeichen undt insiegell bestättiget. Geben auf unser Residentz Veste Neuhauß d. 18. July Anno 1673.

Diesel soll interim bis weitere befehl kommen gelten.
Juliuß Frantz


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Von Gottes gnaden Julius Frantz Hertzog zu Sachsen, Engern, und Westphalen, der Röm. Kays. Maytt. über dero sämbtl. Cavallerie bestellter General, und des Heil. Röm. Reichs General Lieutenant.

Unsern gnädigen gruß Zuvorn, Wohl Edler, Bester, auch Ehrenveste, Hochgelahrte liebe getrewe.

Wir sind gnädigst wohl erinnert, was im verwichenen jahre, Wir, wegen derer scheiben- und goyen schützen Könige, bey Unseren städten Lauenburg und Ratzeburg Verordnet, auch in gnaden anbefohlen haben, daß nehmlich hierinnen gleichheit gehalten, einem jedem der dieses Vortheil, bey

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einer oder anderen stadt gewinnet, aus dem Ambte allda, wenn er nicht selbst ein brauer, und der halben accisen und matten genießen will, Sechzig ausgezahlet, hingegen aber die accisen und matten alsdann Völlig und ohne einigen nachlaß eingefodert und Verrechnet werden sollen. So haben Wir auch gnädigst erwogen, was dagegen Bürgermeister und Raht Unserer Stadt Ratzeburg wie nehmlich solche nachsehung der accisen und matten mehrentheils zu derer Kirchen und Schuldiener besoldung, Von Uns, Krafft einer den 1 Xbris 1666 Kurtz nach angetretener Fürstlichen Regierung unsers Hertzogthumbs ertheilten gnädigsten Verwilligung destimiret und bißhero angewendet worden, einbracht und erinnert, auch daß es dabei verbleiben möge, ein und anders mahl unterthänigst gebeten haben.

Nun erinnern Wir uns deßen allen Zwar gnädigst wohl, sind auch nicht gemeinet, so Viel als wißentlich und wohlbedächtig Von Uns zu Hülffe deren Kirchen- und Schulbedienten besoldung gewidmet, unsern Städten wieder zu entziehen. Nachdem Wir aber in gnädigste betrachtung gezogen, daß das quantum der Verwilligten rata allezeit ohn gewiß, und wenn einige erhöhung oder Verminderung der accisen oder matten auffschlags, nach gelegenheit der läuffte erheischender nothwendigkeit und unserer befindung erfolgen sollte, so offt als solches geschiehet auch die einnahme und subsidial-beytrag zu dieser bedientenbesoldung jedes mahl Verändert wird, von der erfolgten Verhöhung eines solches auffschlags, dieser beytrag auch nicht angerechnet, genommen, oder innen behalten werden dörffe, und also solche beyhülfe in steter unrichtigkeit und ohngewißheit bestehen würde, ja, wenn insonderheit gleich anjetzo Kürzlich Vorhero Von Uns geschehen und Wir darüber fernerhin hand zu halten gemeinet seyn, daß quartal oder reigebrauen angeordnet, solcher beytrag ein wenigers ohn feilbahr betragen muß, so haben Wir zu Vermeydung

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aller solcher ungewißheit, Uns in gnaden dahin Krafft dieses resolviren und erklähren wollen, daß, wie ohne das schon Vorhin Unsere Gemühtsmeynung, daß beyde städte, wegen dero Schützen Könige, und derer ihnen zugewendeten Vortheile, gleich gehalten werden sollen, eröffnet worden, auch Von Unsers weyland Hochgeehrten Herrn Patron g. de. Christseliger gedächtnüß aus eben dieser ursache zu Lauenburg, albereit den 8. July, 1658. die Verordnung ergangen, daß ein gewißes und zwar jährlich ein hundert aus der acciss-einnahme gemeiner stadt zu desto beßerer bestreitung solcher ausgaben zugewendet seyn, es also auch in Künfftig dergestallt zu Lauenburg continuiren, und der von dem Rahte zu Lauenburg urgirete rückstandt gezahlet werden möge, Zu Ratzeburg aber ein gleichmaßiges, und also auch Ein Hundert für die Kirchen- und Schuldiener jährlich aus der acciss-einnahme, und zwar quatemberlich mit 25 abgefolget, der anfang aber Von Vergangenen Weyhnachten quartal gemachet werden solle, da denn das erste mahl wegen der von Michaelis 1680 cessirenden ab Kürtzung die aus Zahlung geschehen, und also hinfürder jährlich von quartal zu quartal damit continuiret, hingegen aber auch von Michaelis 1680 an, die Völlige matten und accisen, Uns in der acciss-einnahme richtig berechnet werden sollen; Versehen Uns, weil mit denen sechzig so jährlich nichts desto minder der schützen König in jeder Unserer stadt Zu genießen hat, es ein mehrers, als Wir bishero aus denen rechnungen und registern jährlich zu solcher hülffe eingenommen zu seyn, wahrgenommen beträget, daß solche unsere gnädigste und mildeste Verordnung desto mehr in unterthänigster Dankbarkeit werde erkennet werden. Euch aber befehlen Wir hiermit gnädigst, daß solches also in’s Künfftig zu halten ihr gehöriger ohrten und wo es nöthig seyn möchte, in unserm nahmen intimiren, und darüber alle Zeit hand und schutz halten, also Unsern gnädigsten Willen

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nachdrücklich beobachten, und Vollziehen sollet. Verbleiben Euch auch mit Fürstlichen hulden und gnaden gewogen. Gegeben auf unserer Residenz Newenhauß, den 11/1. Marty, 1681.
Julius Frantz pp.
m. p.

Dem WohlEdlen, Vesten, Ehren
Vest Hochgelahrten, Unserm Geheimb-
ten Raht und bestellten Regierungs
Präsidenten, auch ander Rähten,
Unsers Fürstenthumbs in Nieder
Sachßen und lieben getrewen N. N.
sambt und sonders.
Ratzeburg.


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Auß Ew. Hochwollgeb. Excell. Rescripto und denen dabey communicirten angeschloßen zurück gehenden Anlagen ist in mehren ersehen, welcher gestalt Bürgermeister und Raht hieselbst wegen der ihnen vormahls von Gdstr. Herrschafft bewilligten 160 thlr. accis gelder vorgestellet, daß Sie anitzo nur 100 thlr. davon genößen, und die übrige 60 von Lüneburg. Zeit her zurücke gehalten worden, anbey unterthänigst gebethen, daß ihnen gedachte 60 thlr. bey der Stadt schlechten Zustande zu dem gemeines besten gnädig wieder zugelegt werden mögten. Alß Königl. und Churf. Cammer nun vermittelst vorangezogenen Dero an uns angegebenen Rescripti, nach dem die producirte documenta zeigen, daß Supplicanten 160 thlr. bewilliget worden, Nachricht gefraget, was es mit den zurückgebliebenen 60 thlr. für Bewandniß habe, und wir dann nach eingezogener Erkundigung von Bürgermeister und Rath erfahren, daß dieses die 60 thlr. seyn, welche vordem zu der Bürgerschafft scheiben schießen angewandt, und nach deßen Einstellung bey

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Lüneburg. Zeit eingezogen worden, daher sie sich dann bey dem bekandten schlechten Zustande der Stadt genöthiget gefunden, derselben wieder Erhaltung bei eingestellten scheiben schießen zu andern der Stadt und Gemeine Angelegenheiten und besten unterthänigst zu bitten, So haben wir nicht laßen sollen, solchen hiedurch zu Ew. Hochwollgeb. Excell. resolution gehorsahmst zu berichten, stets mit schuldigem respect verbleibend

Ew. Hochwollgeb. Excell.

An
Königl. und Churfürstl.
Cammer zu Hannover.
Lauenburg d. 11. April 1717

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Es haben Ew. Hochwollgeb. Excell. an unsern wegen der von Burgermeister und Rath hieselbst nachgesuchten 60 thrl. accis Gelder welche Sie vor dem nach Inhalt producirter Verschreibung von Sachsen Lauenb. Gdst. Herrschafft biß zu Absterben Herrn Hertzog Julii Frantzens Durchl. Hochseel. Andenckens gehabt und zum scheiben schießen vordem angewandt, abgestatteten Bericht desideriret, daß die überschriebene Nachricht bloß von Burgermeister und Rath eingezogen und daher anderweit begehret, auß der Amts Registratur den Grund zu melden, ob und wie lange die Stadt bey Lüneburg. Zeit die quaestionirte 60 thlr. genoßen, und in welchen Jahr und aus was Ursachen dieselbe cessiret. Wie nun sowoll auß unsere in ein und andern Sachen abgestatteten relatione bekannt, daß nach Absterben des Hochseel. Herrn Hertzog Julii Frantzens Durchl. ehe die possession von Lüneburg. Seite von hiesigen Fürstenthum genommen die Ambts Registratur nach Böhmen geführet, und mann solcher gestalt gantz keine Nachrichten bey den Ämtern gefunden. So hat man auch

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von obgedachten 60 thlr. keine schrifftliche documente beybringen können, sondern der Sachen Bewandniß aus der von Burgermeister und Rath davon gegebenen Nachricht, welche wir in der Nachfrage sowoll von dem alten Kornschreiber Platen alß vormahligen Amtschreiber Cassel zum Schwartzenbeck confirmiret gefunden, gehorsamst berichten müssen, welchen wir dann beyzufügen haben, daß Zeit dem Unsere Herrschafften die possession von hiesigen Fürstenthum haben, von dieser Sachen nichts zum Bericht vorkommen, und das scheiben schießen auch nicht länger alß bis zu Absterben Hochstgedachter Hochseel. Herrn Herzog Julii Frantzens Durchl. von der Bürgerschaft continuiret worden. Ob demnach mehr mentionirte 60 thlr. da Sie nach Inhalt der producirten concession der Stadt vormahls geschencket, ihrem petitio nach zu andern der Bürgerschafft nothdürfftigen besten künfftighin wieder bewilliget werden mögten, darüber wird Königl. und Churfürstl. Cammer resolution erwartet, wir in Zwischen laßen nicht nach unserer gehorsahmen Empfehlung stets zu verbleiben

Ew. Hochwollgeb. Excell. pp.

An
Königl. und Chürfürstl.
Cammer zu Hannover.
Lauenburg. d. 14. Sept. 1717.


 

 


(Fortsetzung folgt.)

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